Pfingstkongress

VOM ICH ZUM WIR

10. - 20. Mai 2024

Andrea Löhndorf

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https://www.scorpio-verlag.de/Buecher/304/Kintsugi.html

Andrea Löhndorf

Kintsugi - die Wertschätzung der Fehlerhaftigkeit
Andrea Löhndorf
Die Autorin, Journalistin, Lektorin und Programm-Leiterin in verschiedenen deutschen Publikums-verlagen hat ein berührendes Buch über die Kintsugi-Philosophie geschrieben, die alte japanische Kunst, aus Scherben mithilfe von Goldpuder wunderbare Kunstwerke zu schaffen.

Speaker-Webseite (wenn vorhanden):

6 Kommentare

  • Schön wäre es gewesen, die Legende von Kintsugi, den Goldverbindungen zu erzählen, um den Ursprung der Technik mit der Philosophie von Kintsugi zu verstehen um es auf unser Leben zu übertragen.

    Verstehen, warum das ICH dadurch zum WIR wird

  • Johanna

    Ein sehr lebhafter Beitrag, der spüren lässt, dass manche Erkenntnis auch aus eigener Erfahrung kommt – und das ist wichtig, um glaubwürdig zu sein! Danke!

  • Barbara

    Diese alte japanische Kunst berührt mein Innerstes und ein Gedanke kommt immer wieder: The Beauty in the Broken!
    Danke für den Impuls!

  • Gisela Grasmann

    Danke, ich füge mich gerne in die große Schale ein…..ein weiteres inspirierendes Gespräch. Gelebt und erfahren, das kommt mitten im Herzen an.

  • Ueli

    Danke. Beim Zuhören ist mir bei diesem Gespräch bewusst geworden, dass es auf der Welt viele Wir’s zu geben scheint, die als solche so etwas wie grosse Ich’s sind. Aber kaum ein Wir, das die ganze Welt umfasst.

  • Eckart Schirrmacher

    Das war ein sehr inspirierendes Interview für mich.
    Zufällig habe ich geradezu unmittelbar bevor ich ich den Beitrag gehört habe einen Werbespott einer Bank gesehen in dem solch eine Kintsugu-Schale (mit Verweis auf diese alte japanische Tradition) verwendet worden ist – fast schon so etwas wie Synchronizität.
    Ja, diese Schale scheint offenbar einen ungeheuer vielfältigen Interpretationsraum abzugeben.
    In meiner eigenen Wahrnehmung spiegelte sie eher so etwas wie die tatsächliche Situation wieder, in dem Sinne, dass ich sie eher als den Unwillen oder das Unvermögen betrachtet habe, die Probleme wirklich zu lösen zu wollen. Also wenn dem Notleidenden und Hungernden auch noch seine Schale zerbricht mit der er:sie Maisbrei, Reisbrei oder dergleichen fassen kann und er sie notdürftig kitten muss, wird damit begonnen, diese Kittstellen zu vergolden. Insofern sah ich sie eher als Repräsentant der Probleme an, und nicht als deren Lösung. Selbstverständlich sollte es nicht um die Ästhetisierung von eisernen Reisschalen gehen, sondern darum (was in Anbetracht der Erderwärmung immer schwieriger wird) den Hunger endgültig aus der Welt zu schaffen, dann erst kann Kunst wirklich Sinn machen, denn Kunst ist immer eine Reflexion auf das jeweilige Weltverständnis und sie ist auch ein Beitrag zur Versöhnung mit unseren Wahrnehmungen – mit dem Hunger kann es aber keine Versöhnung geben, weder als Erleidende*r, noch als bloße*r Perzipient*in, der:die Hungernde ist in diesem Sinne unversöhnlich.
    Sehr interessant war für mich auch, dass von unterschiedlichen “wirs” gesprochen worden ist, bzw. darüber, dass es unterschiedliche Bedürfnislagen nach einem “wir” gibt.
    Mir fällt dazu noch ein, dass um zum “wir” zu kommen ein “du” gebraucht wird, ansonsten bleibt alles nur abstrakt. Ein gemeinsames Anliegen oder Interesse erzeugt nur eine Oberfläche von geringer Substanz.
    Vielleicht hilft ein Vergleich mit dem “Zwiebelschalenmodell” etwas weiter, um die verschiedenen Ebenen des “wirs” zu verdeutlichen, so in dem Sinne: Familie, engere Freunde, Freunde, Bekannte …, bis zu den an der Sache Interessierten. Ich glaube es geht darum, etwas ein wenig mehr nach innen zu ziehen, zu verdichten, das wichtige Stichwort : Empathie ist schon gefallen und wohl das Mittel zur Erzeugung solch eines Prozesses.
    Es ist zwar eins der kürzesten Interviews gewesen, dafür aber um so gehaltvoller.

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