Pfingstkongress

VOM ICH ZUM WIR

10. - 20. Mai 2024

Ursula Fatima Kowanda-Yassin

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Als muslimische Theologin und Forbilderin von ReligionspädagogInnen beschreibt Ursula Fatima Kowanda-Yassin im Interview die Spaltung nicht so sehr zwischen Muslimen und Christen, sondern vielmehr zwischen religiösen und nicht-religiösen Menschen als belastend, die von vielen Vorurteilen aus der Vergangenheit oder aus der medialen Berichterstattung behaftet ist, die es heute auszuräumen gilt, um überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen. Wo dieses Gespräch gelingt, gelingt es auch über die Grenzen von Religion oder Nicht-Religion gemeinsame Werte und Ziele zu finden und bspw. für die Bewahrung der Schöpfung gemeinsame Initiativen zu entwickeln.

Eine sehr sympathische junge Muslimin führt uns hier in eine "andere Welt" ein. Komm mit in ihr Zuhause ...

Buch: „Öko-Dschihad, Der grüne Islam“  - 5 Bücher stellt die Autorin den ersten Kongresspaketkäufern als Bonusgeschenk zur Verfügung - also schnell reinschauen: Kongresspaket

Ursula Fatima Kowanda-Yassin

Muslimische Ökobewegungen
Ursula Fatima Kowanda-Yassin
1975 in England geboren, aufgewachsen im Salzburger Land, promovierte die heute diplomierte Coach 2010 an der Uni Wien in Arabistik und Islamwissenschaften. Neben dem Interreligiösen Lernen beschäftigt sie sich mit der Frage der Schöpfungs-verantwortung aus muslimischer Perspektive.

Speaker-Webseite (wenn vorhanden):

2 Kommentare

  • Ueli Keller

    Danke. Dieses Gespräch hat mich angeregt, mich wieder einmal damit auseinanderzusetzen, was mich mit Religionen verbindet bzw. von ihnen trennt. Vor etwa 40 Jahren bin ich als ein an sich tief religiöser Mensch aus einer der christlichen Kirchen ausgetreten. Es hat mir nicht gepasst, wie sie im Namen Gottes Menschen davon abhalten will, das Richtige zu tun. Wenn Religionen schlechte Taten mit ihrem Gott rechtfertigen, finde ich das schlimm. Heute scheinen zunehmend sogenannte Wissenschaften die Rolle von Religionen übernommen zu haben: ihre Götter sind der (technologische) Fortschritt, das (unendliche) Wachstum und der (materielle) Wohlstand!

  • Liesbeth Hattinger

    Herzlichen Dank für dieses aufschlußreiche Gespräch.
    Mich freut vor allem sehr, daß es offensichtlich zwischen meinen Ansichten über das Leben und ihre Darstellung im Islam und meinen eigenen, ich glaube zwar an etwas Höheres, bin aber keine praktizierende Katholikin, keinen Unterschied gibt. Es sind die ureigensten menschlichen Themen, jeder möchte angenommen werden, wie er ist und jeder von uns hat seine Erfahrungen auch mit Diskriminierung. Kinder z.B. sind oft gar nicht nur gut miteinander, grenzen aus, etc., in der Schule gab es oft einen Lehrer, der es nicht verstanden hat, alle Schüler gleich zu behandeln. Ich denke, wesentlich ist, sich damit ausanderzusetzen und so bald wie möglich seinen eigenen Selbstwert aufzubauen, vielleicht auch mit Hilfe anderer. Danke für ihre Arbeit und danke Egbert für die Vielfalt deiner Interviewpartner an dieser Stelle.

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