Pfingstkongress 2022

Individuell UND full connected?

27. Mai - 6. Juni

Sabine Bobert

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Sabine Bobert

Mystik und Coaching - postmoderne Spiritualität
Sabine Bobert
Die in der ehem. DDR (Ostberlin) aufgewachsene evangelische Theologin beschäftigte sich mit der Befreiungstheologie Leonardo Boff's und dem Widerstand Dietrich Bonhoeffer's im Dritten Reich. Ihr Schwer-punkt im Coaching ist, wie lebendige Mystik Menschen zu mentaler und emotionaler Autonomie helfen kann.

Speaker-Webseite (wenn vorhanden):

https://www.mystik-und-coaching.de/

12 Kommentare

  • DANKE so sehr für dieses Interview, die Wahrhaftigkeit der Worte, das beste Interview, dass ich seit langem vielleicht seit ewig gehört habe, deshalb zweimal. Das Wesentliche ist einfach und überhaupt nicht leicht. Ich habe durch den erlebten rituellen Missbrauch der katholischen Kirche so eine besch… Prägung auf religiöse Inhalte, aber ich werde das Jesusgebet versuchen und vielleicht statt Jesus Christus auf bedingungslose Liebe als Worte der Wahl zugreifen. Eine Frage ist mir noch im Sinn wo ich hier schreibe: Was, wie tun wenn ich nach dem seelischen und geistigen Überleben noch Kraft für Leben entwickeln möchte?

    • Mirijam

      Liebe Barbara,
      Deine Worte haben mich berührt. Ich war lange Zeit Überlebende von multiplem Missbrauch, auch durch beide Kirchen. Mittlerweile bezeichne ich mich als Genesende. Ich kann nur meine Erfahrung mit Dir teilen, wie ich wieder Kraft zum Leben bekommen habe. Nach mehreren Therapien, besonders hilfreich war für mich Somatic Experiencing von Peter Levine, erfahre ich Kraft durch meine geistliche Begleiterin, die ein offenes , transkonfessionelles Christentum vertritt. Ganz wichtig, ich habe mir meine ganz eigene Beziehung zu Jesus, dem Christus, aufgebaut, jenseits von kirchlichen Dogmen. Eine Kraftquelle ist auch das Jesus Gebet, das ich lieber Herzens Gebet nenne. “Bedingungslose Liebe” finde ich sehr schön. Und noch zum Schluss: Ich lebe, so wie es mir möglich ist, immer nur den einen Tag.
      Vielleicht konnte ich Dir ein wenig auf Deine Frage antworten.
      Liebe Grüße Mirijam

    • Liebe Barbara,
      vielen Dank für Deine offene Frage.
      Aus meiner Erfahrung ist das dualistische Bild, dass uns anerzogen und (auch kirchlicherseits) vermittelt wurde etwas was viel Energie kostet. Je mehr du jedoch mit deinem Inneren wieder in Kontakt kommst, umso mehr Energie fließt dir wieder zu…
      Ich möchte Dich gerne einladen in Kontakt zu bleiben.
      Auf unserer Homepage gesund-und-ganz-sein.de (morgen wird sie freigeschaltet) gibt es dazu weitere Tipps und Übungen und auch Informationen, wie Du diesen Weg nach innen gehen kannst.

  • Mag.Dieter Kurz

    Sabine ist für mich wie frisches Quellwasser- lebendig, strahlend, Mut machend, zum eigenen Lebendigsein verführend und heilend wie eine gute Therapie. Ich bin sehr dankbar für dieses Interview.

  • Mirijam

    Danke Sabine, dass Du mich wieder an die Kraft dieses Gebetes erinnerst hast. Ich praktiziere es schon seit längerem immer mal wieder und ziemlich formal. Und beim Zuhören ist mir noch mal klar geworden, dass ich es zu jeder Gelegenheit murmeln, alles dran hängen kann, was mich seelisch und gedanklich bewegt und ich es damit integriere und mich mit dem Kraftfeld verbinde und mitschwingen kann. Herzlichen Dank für dieses Interview.

  • Sabine Danke für solch klare Worte
    Mitgefühl … Selbst Fürsorge
    volle Akzeptanz Nach der Benennung:
    so einfach
    “Jesus Christus ,Hässliche Nase
    Jesus Christus ,habe eine hässliche Nase…usw”
    danke
    Die eigene Herzform freizuschalten
    maria

  • Yogena

    Grandios ! Mehr kann ich gar nicht sagen, einfach DANKE !

  • Gudrun Gärber

    Höchst erfrischend, liebe Sabine!
    Dankeschön!
    Liebe Grüße in herzlicher Verbundenheit,
    deine quietschvergnügte Spielgefährtin
    Gudrun

  • Danke Sabine, für deine erfrischende Natürlichkeit!
    Mir kam das Jesusgebet in der Welt der “Kulturis:-)” abhanden und nun darf es wieder für mich da sein!

  • Marianne

    Danke für dieses Interview, das mich sehr berührt und angesprochen hat! Mit dem Jesusgebet in der Tradition des russischen Pilgers bin ich persönlich allerdings nicht gut zurecht gekommen. Mit dem Ruhegebet, wie es Peter Dyckhoff lehrt, geht es mir besser, weil das ständige “Murmeln” wegfällt und ich so ganz einfach in Gottes Liebe bzw. in der Gegenwart sein kann.

  • Eckart Schirrmacher

    Ein wirklich herzerfrischendes Interview und eine wunderbare Bestätigung dafür, dass es bei der mystischen Erfahrung (oder wie immer man es auch nennen möchte) um etwas Einfaches geht, um etwas, dass in Wirklichkeit keiner großartigen Begründung, oder theoretischen (theologischen) Erklärung bedarf. Um etwas, das erfahren werden kann und will.
    Ich praktiziere ebenfalls schon seit vielen Jahren Qi Gong und T’ai Chi Chuan in Verbindung mit Meditation und verspüre kein geistiges Defizit – es geht dabei ja auch um etwas physiologisches (und in sofern um physiologisches (physikalisches) Wissen), um eine Praxis, die sich hauptsächlich um die Frage, wie der Mensch gesund bleibt dreht – zumal eine direkte Verbindungslinie zum gesamten chinesischen (geistigen) Kosmos jederzeit gegeben ist (I Ging, Tao Te King etc.).
    Dennoch befasse ich mich ebenfalls mit der westlichen Tradition, in der Mystik ein fester Bestandteil ist, was mir dazu dient, zu einem besseren und umfassenderen Verständnis zu kommen.
    Genauso wie ein indisches Mantra (Hare Krisna) dazu verwendet wird um eine Verbindung zu seinem höheren Selbst herzustellen (oder seinen Schutzengel, oder wie auch immer), kann dazu sicher auch der Name Jesus Christus verwendet werden, worüber eine ökumenische Verbindung bestehen bleibt, aber dennoch scheint es hier spirituell gesehen eine vollständige Übereinstimmung zu geben.

  • Heidi

    Liebe Sabine,
    dein Interview ist im Kaminfeuerabend empfohlen worden – und zurecht!
    Vielen herzlichen DANK für deine herzerfrischenden, authentischen Ausführungen.
    Ich habe es sehr genossen, dir zuzuhören!
    Alles Liebe,
    Heidi

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