Pfingstkongress

VOM ICH ZUM WIR

10. - 20. Mai 2024

Ferdinand Kaineder, Georg Plank

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Im Interview zeichnen die beiden ein weites, sympathisches Bild von Kirche der Zukunft (und teils von der Gegenwart), wie sie ihre Häuser öffnet, Beteiligung ermöglicht ohne Vorbedingungen, auf Menschen zugeht und ihnen dient, so wie es ihr "Chef", Papst Franziskus vorlebt, der von vielen Speakern, die sich nicht (mehr) dem kirchlichen Feld zugehörig fühlen, hoch geachtet und geschätzt wird. Besonders eindrücklich ist das Bild vom Bayrischen Wald, der um die Jahrtausendwende von einem mächtigen Sturm und in Folge vom Borkenkäfer zerstört wurde. Anstatt aufzuräumen und die alte Monokultur wieder aufzuforsten, wurde nach mühsamen Ringen ein neuer Weg beschritten, der heute, nach 20 Jahren, erste Früchte zeigt: „Die Natur mit ihrer in sich steckenden Kraft sich selber genau hier neu erfinden lassen.“ Die von selbst aufkeimende Waldvielfalt ließ bei den Besucherinnen und Besuchern sehr schnell Neugierde wachsen. Jene Tourismusbetriebe, die das Alte herbeijammerten, gingen mit dem Alten unter. Jene Tourismusbetriebe, die sich auf das Motto „Hier erfindet sich die Natur neu“ eingelassen haben, haben sich selbst mit der Natur neu miterfunden. Sie sind mittlerweile in Deutschland Leitbetriebe eines neuen, ökologisch nachhaltigen Tourismus.

Die Kirche war bis hierher dieser „schöne“ Wald. Sturm und Borkenkäfer rütteln an ihm. Die männlich-klerikale Monokultur, die alten Gewohnheiten und die „Das-ist-bei-uns-schon-immer-so-Tradition“ halten dem nicht weiter stand. Es braucht dieses neue Denken, einen Weg, den Georg mit seiner "Pastoralinnovation" und Ferdinand mit seinem "Anpacken" gehen ...

 

2 Bücher beschreiben diesen Weg gut - je 10 Exemplare stehen für die ersten KongresspaketkäuferInnen als Bonusgeschenk zur Auswahl:

Weiterführende Angebote, diesen "neuen Weg" mitzugehen:

Ferdinand Kaineder, Georg Plank

Mutig für eine innovative Kirche, die allen dient
Ferdinand Kaineder, Georg Plank
Die beiden ehemaligen Kommunikationschefs der Diözesen Linz und Graz sind resilient, wie es große, alteingesessene Organisationen erfordern, um sich auf gesellschaftliche Veränderungen hin zu öffnen. Dabei haben sie einen starken Mitstreiter, den "Chef" der Organisation, Papst Franziskus.

Speaker-Webseite (wenn vorhanden):

https://www.pastoralinnovation.org/online-akademie/seminarangebot/

Ein Kommentar

  • Helmut

    Mich bewegt, dass sehr kirchentreu auftretende Erneuerungsbewegungen die Schriften des Papstes ignorieren und die Aufforderungen zu einem einfachen Lebensstil wie z.B Frere Roger Schütz es immer wieder angesprochen hat, offensichtlich mit „Füßen treten“. Wie kann man diesem breiten Sektor der österreichischen Kirche im Vertrauen folgen, wenn man kaum bereit ist die internationalen Probleme aufzugreifen, dem Oberhaupt der Weltkirche in Tat und Wahrheit zu folgen, und statt dessen seine eigenen Vorstellungen von Ethik und Moral in Realität zu setzen versucht? „Verdorrt“ die österreichische Kirche, weil sie sich aufgrund ihres teilweise engen Denkhorizontes und der Ignoranz der Verhältnisse auf anderen Kontinenten, trotz internationaler Beziehungen, in manchen Bereichen vom Weinstock, der Weltkirche, abgetrennt hat?
    Mir stellt sich abschließend noch die Frage, wie man der kirchenfernen Jugend, der Jugend welche vegan leben möchte, der Jugend welche gegen den Kohlebergbau in Deutschland beispielsweise und andere zum Teil unüberlegte Vereinbarungen des “Energiecharta Vertrages” demonstriert und dabei von der Polizei mit unliebsamen Methoden behandelt wird, vermitteln kann, dass sie in Rom einen “wortmächtigen Propheten” und Mitstreiter hat? Mir stellt sich die Frage, ob es nicht an der Zeit wäre, die Schriften des Papstes in einer anderen Aufmachung für diese jungen Leute aufzulegen und Seelsorge für diese Menschen zu beginnen.
    Mir scheint, dass diese verzweifelte, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln für eine Änderung des Systems, des Denkens, kämpfende Jugend verstanden hat, dass wir als Gesellschaft Europas so nicht weitermachen können und intuitiv darauf wartet ihre verzweifelten Fragen mit den aktuellen Antworten des “Propheten aus Rom“ beantwortet zu bekommen und in ihrer Grundhaltung bestärkt zu werden. Die Europäische Kirche versucht die Jugend in die Kirche zu bringen, während die Jugend wartet, dass „die Kirche“ kommt und ihr bei ihrem verzweifelten Kampf gegen die weltweite, himmelschreiende Misshandlung und Ausbeutung von Menschen und der Natur zu Hilfe eilt.

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